Nach über einer Woche Testens von InoReader und Feedspot bin ich nun bei InoReader hängen geblieben. Oder eigentlich: Ich habe mich bewusst für InoReader als meinen zukünfitgen Feed-Reader entschieden.

Warum? Nicht weil InoReader so hervorragend ist. Meiner Meinung nach reicht er noch nicht vollends an den von mir vermissten Google Reader heran, allerdings bietet er schon zwei für mich wichtige Funktionen:

  • eine App für mein Android-Tablet und
  • eine langsamere aber funktionierende Volltext-Suche in allen Beiträgen meiner abonnierten Feeds. Nur die Sortierung der Treffer müsste noch "sauberer", nämlich chronologisch, sein.

Dem gegenüber disqualifzierte sich das an sich gut aussehende Feedspot mit folgenden Eigenschaften:

  • Tastaturkürzel (z.B. "J" für nächsten Artikel) aktivieren immer auch die In-Text-Suche von Firefox. Dieses Verhalten lässt sich nicht ändern, außer man deaktiviert die In-Text-Suche komplett, was ich auf keinen Fall will.
  • Die Volltext-Suchfunktion ist "beschnitten". Eine vollständige Suchfunktion mit der Anzeige aller Treffer erhalten nur Pro-User.
  • Kein eigener Reader für Android gegeben. Und (noch?) keine Unterstützung für andere Reader (z.B. gReader).

Ich sage nicht, dass Feedspot nicht gut oder nicht testenswert ist, es unterliegt aber in einem Vergleich und bei Betrachtung der mir wichtigen Kriterien gegenüber InoReader.

Daher meine Empfehlung: InoReader

Es gibt mal wieder eine gute Software kostenlos. Mit diesem Programm kann man die Größe von MS Office- und PDF-Dateien (z.B. bevor man sie per E-Mail verschickt) verkleinern. Dazu werden z.B. eingebettete Grafiken runterskaliert, Meta-Daten bereinigt usw.

Ein gutes Produkt, das ich schon früher benutzte. Daher Empfehlung von mir!

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Es ist eine Aktion von Computerbild. Viel Spaß damit!

Ja, das is die Funktion, die ich in meinem Feed-Reader Feedly seit der Abschaltung von Google Reader vermisst habe: Volltext-Suche in den Feed-Artikeln. 20130828_23_12_33_feedly_article_search

Nun ist sie da, aber leider nur für zahlende Pro-Nutzer. Die Pro-Mitgliedschaft kostet 5 USD im Monat und bietet momentan außer der Suche meines Erachtens keine wesentlichen Vorteile. Daher ist mir auch der Pro-Beitrag zu hoch.

Aus diesem Grund werde ich mir die Marktbegleiter InoReader und Feedspot noch mal anschauen, die eine Volltext-Suche in ihrem Funktionsumfang auch inzwischen haben.

Dass Google seinen RSS-/Newsfeed-Lesedienst Google Reader einstellt ist ja nicht neu. Am Anfang gab's noch einen Aufschrei unter den Bloggern, Mißverständnis und teilweise auch Trauer. Warum? Weil von vielen Anwendern Google Reader als eines der gelungensten Google-Produkte (neben der Suche) gilt. Sowohl funktional als auch bezogen auf die Usability war es für alle perfekt.

"War?" Ja, denn ab morgen, 1. Juli, gibt es Google Reader nicht mehr. Ich habe mir im Vorfeld eine Handvoll Alternativen angeschaut, solche, die es schon länger gibt und solche, die nun fünf vor zwölf aus dem Boden geschossen kamen.

Nennen möchte hier nur ein paar, da ich denke, dass man individuell seinen Google Reader-Nachfolger hearusfinden sollte.

Feedspot

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Feedspot ist recht aufgeräumt, bietet ein paar nette Funktionen, wie z.B. automatisches sharen von Favoriten und nicht favorisierten Beiträgen. Google+ fehlt allerdings, somit für mich uninteressant.

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Weiterlesen: Google Reader geht - Alternativen und meine Wahl