Anscheinend bin ich, besser gesagt einer meiner E-Mail-Accounts, Ziel einer Hackattacke gewesen.

Ich nutze die besagte Adresse eigentlich nur für spam-gefährdete Registrierungen im Internet und da auch nicht direkt, sondern ist da nur eine Weiterleitung an meine eigentliche Adresse eingerichtet.

Dennoch stellte ich im Laufe der Woche fest, dass ich mich trotz eines richtigen Passworts nicht anmelden konnte. "Zu viele fehlerhafte Anmeldeversuche oder Passwort falsch" hieß die Fehlermeldung auf der Login-Seite von Google. Die Weiterleitung an meine primäre Adresse funktionierte dennoch.

Ich dachte mir nichts böses und wollte das Passwort zurücksetzen. Diese Funktion wird auch gleich von GMX angeboten. Nur: eine gültige alternative E-Mail-Adresse scheine ich nicht hinterlegt haben. Die hinterlegte Handynummer war natürlich eine alte und das Passwort an sich selber schicken zu lassen ging wegen der eingerichteten Weiterleitung nicht.

"Na toll!" dachte ich, denn ich hatte in Erinnerung, dass früher in solchen Fällen eine kostenpflichtige Hotline von GMX angerufen werden musste. Zum Glück fand ich die Möglichkeit, per Webformular einen Personalausweisscan an GMX zu schicken:  https://service.gmx.net/de/cgi/pwlost?AREA=zug_att&LANG=de

Innerhalb von ein paar Stunden erhielt ich dann einen Link zum Setzen eines neuen Passworts an eine alternative E-Mail-Adresse zugeschickt. Nach dem Login eine nette Information erhalten, die mich im gehackt werden"-Gedanken bestätigte:

gmx_83_logins

So, Ihr Lieben.

Leider musste ich wegen eines Fehlers/technischen Problems meine Seite auf Januar anno domini 2011 zurücksetzen. Ja, das ist doof.

Daher sind auch einige Beiträge des letzten Jahres verloren und ich darf mich an die Upadtes des Systems und an verlorengegangene Änderungen und Anpassungen ranmachen.

Aber zumindest hat mich die Geschichte daran erinnert, dass ich hier eine Seite zu pflegen habe, nachdem ich mich in letzter Zeit nur bei Google+ zu Wort meldete (oops ... der Verweis auf Google+ ist nun auch von meiner Seite weg ... who cares .... wird wieder geradegezogen).

Eigentlich hatte ich ursprünglich vor, meine Blog-Beiträge hier in drei Sprachen zu verfassen: Deutsch, Englisch und Polnisch. Leider stelle ich fest, dass ich die Zeit dafür nicht aufbringen kann, alles sauber neu zu verfassen bzw. zu übersetzen.

Daher greife ich zuerst mal zu einem Trick und lasse alle Beiträge hier automatisch übersetzen.Verzeiht also erst mal die unschönen Texte / unsauberen Übersetzungen, doch das ist das, was Google Translate liefert.

Hierzu verwende ich die Joomla-Erweiterung Joomfish Google Translator. Ihre Besonderheit ist, dass diese Erweiterung im Hintergrund der Seite arbeitet und nach und nach die Beiträge übersetzt. Man bekommt also nicht sofort den aktuellen Beitrag übersetzt, sondern wartet, bis der "Dienst" dieses "im Hintergrund" selbst durchgeführt hat. Das hat siene Vor- und Nachteile, aber ich find's momentan OK ... bis ich etwas besseres gefunden habe.

Viele Einstellungsmöglichkeiten bietet die Erweiterung nicht, aber seht selbst:

110129-joomfishgoogletranslator

Ich habe schon vor einiger Zeit den "Clouddatensicherungsdienst" Silentale vorgestellt. Ich nutze ihn seither zum Sichern meiner Googlemail-E-Mails und -Kontakte aber auch für andere E-Mail-Accounts sowie für meine Tweets. Alles schön bequem unter einer Oberfläche. Auch die Suchfunktion konnte überzeugen.

Nun erreichte mich aber gestern eine E-Mail von Silentale, dass der Dienst bis Ende Januar (2011!) eingestellt wird und man verweist auf ein neues Projekt von den gleichen Machern, das ähnliches tun wird. Ich finde es nicht schön und muss tatsächlich noch überlegen, ob ich mir deren neue Lösung genauer anschaue.

110125_Silentale

Zwischendurch begebe ich mich auf die Suche nach einem ähnlichen Dienst. Ich habe schon eine Idee bzw. einen Favoriten, allerdings wird dieser noch genauer betrachtet, bevor er hier vorgestellt wird.

Was es sicherlich nicht sein wird, ist Greplin, Da hätte ich bedenken, was der 18jährige Gründer, Daniel Gross, nach dem Muster von Zuckerberg und Facebook alles mit den Daten anstellen kann / will.

Nun heißt es aber erst ein Mal: Bye bye, Silentale!